Umweltbildung
Heidschnucken und ein Medien-Findling
Seit über 30 Jahren steht das Informationshaus im Naturschutzgebiet Fischbeker Heide für Umweltbildung.
Jetzt wurde es für rund 300.000 Euro rundum saniert und modernisiert. Der alte Schafstall erstrahlt in neuem Licht, heißt jetzt "Fischbeker Heidehaus" und bietet eine moderne und interaktive Ausstellungsfläche rund um das Thema Heidelandschaft und Naturschutz.
An sechs Thementischen erfahren Besucher Wissenswertes über die Landschafts- und Kulturgeschichte der Heide. Eine Filmstation macht die Heidschnuckenherde im Laufe des Jahres erlebbar, Kaulquappen können im Aquarium beobachtet oder die Besonderheiten der Heide in einer Artenschatztruhe entdeckt werden. Ein großer Medien-Findling blickt über den Fischbeker Tellerrand hinaus und zeigt Heideflächen und Ausflugsorte in Hamburg und der Metropolregion.
Das Naturschutz-Informationshaus im Besitz der Behörde für Umwelt und Energie wird von der Loki Schmidt Stiftung betrieben. Jährlich besuchen rund 10.000 Naturschutzinteressierte die Ausstellung, darunter Schulklassen, Kitas, Wandergruppen und Vereine. Zeitgleich zur Eröffnung des Fischbeker Heidehauses gibt es auch eine App namens "Natürlich Hamburg!" der Behörde für Umwelt und Energie, die auf drei Routen mit vielen spannenden Audio-Informationen durch das Naturschutzgebiet führt. Sie kann kostenlos in den Stores für iOs und Android heruntergeladen werden.
Die Gesamtkosten für die Sanierung und das neue Ausstellungskonzept belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Die Metropolregion Hamburg hat das Projekt mit insgesamt 150.000 Euro gefördert. Ziel ist es, das Thema "Grüne Metropolregion" im Tourismus und der Naherholung stärker zu verankern und die Partnerschaft von Land und Stadt zu stärken. Weitere Förderer des Projekts sind die Claus & Sylvia Stäcker Stiftung und der Phorms Campus.
Autor: VHSt
HBZ · 06/2019
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