Impfungen für Hamburg
Hamburger Impfwoche für besseren Schutz
Im November fand in Hamburg die Impfwoche mit vielen Informationsangeboten zu allen von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen statt.
Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks sowie weitere Senatsmitglieder machten im Rathaus den Anfang und ließen sich vor den Kameras der Presse impfen. Damit wollten sie alle Hamburgerinnen und Hamburger dazu motivieren, ihren Impfstatus zu überprüfen und sich impfen zu lassen.
Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks: "Uns ist es besonders wichtig, dass alle Hamburgerinnen und Hamburger so einfach wie möglich Informationen, Beratungen und Angebote zum Impfen erhalten. Wir nutzen deshalb die Hamburger Impfwoche, um in der ganzen Stadt großflächig über die Bedeutsamkeit von Schutzimpfungen zu informieren und Impfungen niedrigschwellig anzubieten. Vor allem Masern sind eine hochansteckende Erkrankung. Eine Impfung bietet den wirksamsten Schutz dagegen. Da wir immer noch keine Immunisierung von 95 Prozent der Bevölkerung geschafft haben, ist es richtig, dass der Bundesgesetzgeber eine bundeseinheitliche Regelung für den Masernschutz vorsieht. Wir nutzen die Impfwoche in Hamburg, um Masern- Impflücken auch bei Erwachsenen zu schließen. Damit flankieren wir die demnächst geltende Impfpflicht."
Kritik durch komba
Die komba gewerkschaft hamburg, die als Fachgewerkschaft im deutschen beamtenbund und tarifunion (dbb) die Interessen von Beamten und Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der allgemeinen Verwaltung der Freien und Hansestadt vertritt, kritisiert Einschränkungen. Die Vorsitzende der komba gewerkschaft hamburg, Ines Kirchhoff: "Es ist zu begrüßen, dass sich auch der Erste Bürgermeister und weitere Senatsmitglieder öffentlichkeitswirksam im Rathaus gegen Grippe impfen lassen, um für vermehrten Impfschutz zu werben. Umso unverständlicher ist es jedoch, dass der Senat sein jährliches Impfangebot hinsichtlich Grippeschutz für seine städtischen Beschäftigten ab diesen Herbst drastisch eingeschränkt hat." Der stadteigene Arbeitsmedizinische Dienst (AMD) führe ab sofort die Grippeschutzimpfung nur noch durch, wenn tätigkeitsbedingt gegenüber der Allgemeinbevölkerung ein erhöhtes Infektionsrisiko bestehe. Dies bedeute laut komba, dass dieses niedrigschwellige Angebot für den Großteil der Beschäftigten Hamburgs nun nicht mehr zur Verfügung stehe. Die Gewerkschaft hofft auf ein Umdenken des Senats in dieser Angelegenheit.
Autor: VHSt
Fotos: © Senatskanzlei - Freie und Hansestadt Hamburg
HBZ · 12/2019
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