Glitsch des Nordens
Watt ist der Boden des Jahres 2020
Die Kommission für Bodenschutz beim Umweltbundesamt in Berlin hat im Dezember 2019 den Wattboden zum Boden des Jahres 2020 gewählt.
Durch den Einfluss der Gezeiten wird der Wattboden geformt. Überflutung und Trockenfallen des Bodens geschehen mehrmals täglich. Pflanzen und Bodenorganismen sind im Watt dem ständigen Wechsel von Erosion und Sedimentablagerung, den Schwankungen von Wasser- und Bodentemperaturen sowie Strömung und Wellen ausgeliefert. Unter diesen extremen Bedingungen erscheint der Wattboden lebensfeindlich. Tatsächlich ist die Natur im Watt jedoch sehr arten- und formenreich. Viele seltene und häufig stark spezialisierte Pflanzen und Tiere haben dort ihre ökologische Nische gefunden und brauchen den ständigen Wechsel. Der Schierlings-Wasserfenchel ist eine dieser Arten. Die Pflanze kommt nur noch im Süßwasserwatt der Elbe vor. Viele Wattböden liegen in Naturschutzgebieten. Zu dem Thema gibt es noch bis zum 31. Mai 2020 die Ausstellung "Watt erleben - Wattboden verstehen" im Zoologischen Museum Hamburg.
Autor: VHSt
HBZ · 01/2020
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