Öffentlicher Dienst
Rund 300.000 Stellen unbesetzt
Nach einer Verbandsabfrage des dbb fehlen deutschlandweit derzeit 296.900 Beschäftigte im öffentlichen Dienst, davon allein 138.300 in den Kommunen.
Besonders betroffen seien laut Ulrich Silberbach, Bundesvorsitzender des Dachverbands der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, Stellen in der frühkindlichen Bildung, in Schulen und Berufsschulen, bei den Sicherheitsbehörden, in Justiz und Finanzämtern, im Gesundheitsdienst, in der Pflege, in der Sozialen Arbeit, im technischen Dienst, bei den Bürgerdiensten, in der Lebensmittelkontrolle sowie im Natur- und Umweltschutz.
In seiner Auftaktrede zur dbb Jahrestagung ergänzte Silberbach: "In den kommenden zehn Jahren werden zudem mehr als 1,3 Millionen Beschäftigte in den Ruhestand gehen. Damit steht uns ein ganz gewaltiger Verlust von Arbeitskraft und Know-how ins Haus. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, den der öffentliche Dienst zu bewältigen hat - und leider sind wir bislang noch nicht einmal richtig aus den Startlöchern gekommen. Das ist wirklich dramatisch. Wir müssen schleunigst die Beine in die Hand nehmen und zusehen, dass wir den öffentlichen Dienst mit sinnhafter Digitalisierung und nachhaltiger Personalpolitik fit für die Zukunftsaufgaben bekommen."
Autor: VHSt
HBZ · 02/2020
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