Haus für Gesundheit und Arbeit
Rehamaßnahmen aus einer Hand
Wenn die Erwerbsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen gefährdet ist, sehen sich Arbeitnehmer einer Vielzahl von Leistungsträgern und -anbietern gegenüber.
Das neue Haus für Gesundheit und Arbeit hilft ab Juli durch diesen Förderdschungel. Es soll eine Anlaufstelle werden, bei der Erwerbstätige und Arbeitssuchende von der Beratung bis zum Zugang zu Leistungen begleitet werden und alle Hilfen aus einer Hand erhalten. Unter einem Dach arbeiten hier die Stadt, Jobcenter, Arbeitsagentur, Renten- und Krankenversicherungsträger, Leistungsanbieter und weitere Akteure rechtskreisübergreifend zusammen. Verantwortlich für die Durchführung wird das Jobcenter team.arbeit.hamburg sein. Neu an dem Modellprojekt ist, dass nicht erst Kostenträgerschaften geklärt werden, bevor der Zugang zu einer Leistung möglich wird, sondern unabhängig von den Zuständigkeiten zunächst der Bedarf erhoben und dann die Kostenübernahme vorgeklärt wird. Das Modellprojekt wird im Rahmen des Bundesprogrammes "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro" mit rund 11 Millionen Euro vom Bund gefördert.
Autor: VHSt
HBZ · 03/2020
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