Hamburgs neue grüne Magistrale
Grünzug soll Alster und Elbe verbinden
Auf dem Internationalen Bauforum 2019 waren die Magistralen noch das Thema, zu dem sich Expertinnen und Experten und kreative Köpfe in einer großen Planungs- und Ideenwerkstatt zusammenfanden.
Nun wird aus der Planung Realität: Der Senat beschloss im Februar das Konzept für den Alster-Bille-Elbe-Grünzug, und ermittelte hierfür einen Kostenrahmen von 55 Millionen Euro.
Mit dem Alster-Bille-Elbe-Grünzug soll eine attraktive Verbindung zwischen Alster und Elbe in citynaher Lage geschaffen werden. Die bisher durch große Straßen und Gewerbeflächen isolierten Stadtteile Rothenburgsort und Hammerbrook sollen so besser mit der inneren Stadt verknüpft werden und rund 8.000 neue Wohnungen entstehen. Das neue Parkband beginnt an der Außenalster, verläuft durch den Lohmühlengrünzug in St. Georg über die Berlinertordamm-Brücke durch die Parkanlage an der Borgfelder Allee bis zum Anckelmannplatz. Im zentralen Abschnitt an der Bille entsteht auf der gesamten Länge eine neue Parkanlage mit weiträumigem Blick auf den breiten Kanal, das sogenannte Hochwasserbassin. Der Sprung über die Bille endet im Elbpark Entenwerder an der Elbe. Neben dem Park am Hochwasserbassin sind die entscheidenden Bausteine für eine durchgängige grüne Achse der Bau einer Fuß- und Radverkehrbrücke über die Bille sowie die Kreuzung der Bahnanlagen zwischen dem Neuen Huckepackbahnhof und Rothenburgsort unterhalb des Bahndamms für Fuß- und Radverkehr.
Anwohnerinnen und Anwohner können sich bei der eigens von der Umweltbehörde 2019 ins Leben gerufenen Arbeitsgemeinschaft HALLO: Parks und deren Reallabor auf dem Gelände des ehemaligen Recyclinghofes Hammerbrook einbringen. Der hier entstandene Parkbereich mit Urban Gardening, Off-Kultur und Street-Kulinarik ist schon heute Teil des neuen Grünzuges.
Autor: VHSt
HBZ · 03/2020
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