VHSt - Hamburgischer Verein für den öffentlichen Dienst
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E-Mobilität

Mobilitätswende im Alsterrevier

Die schiffbare Alster und ihre Nebengewässer im Herzen der Stadt sind als Wassersport- und Erholungsgebiet von großer Bedeutung und stehen unter strengem Schutz.

Trotzdem sind die Schiffe auf der Alster noch vielfach mit Verbrennungsmotoren unterwegs, die Lärm, Abgase und CO2-Emissionen verursachen. Durch den schrittweisen Ersatz von Booten und Schiffen mit fossilen Antrieben durch umweltfreundliche Antriebe soll sich das ändern. Das Projekt "E-Mobilität auf der Alster" ist eine der Maßnahmen aus dem Hamburger Klimaplan hin zu einer klimaneutralen Stadt.

Aus den Reihen des Wassersports in Hamburg kam der Vorstoß, die E-Mobilität auf der Alster voranzubringen. Die Umweltbehörde möchte diese Idee gemeinsam mit anderen Behörden und städtischen Akteuren in Form eines Projektes aufgreifen. Mittelfristig sollen die bisher mit Verbrennungsmotoren laufenden Schiffe, Alsterdampfer sowie Begleit- oder Regattaboote mit E-Motoren laufen. Diese Umstellung soll auch für Vereine gefördert werden. Hierfür stellt die Umweltbehörde bis zu eine Million Euro zur Verfügung.

Etwa 235 Jahresfahrerlaubnisse waren nach der Alsterschifffahrtsverordnung für Wasserfahrzeuge mit unterschiedlichen Motoren und Antrieben im vergangenen Jahr erteilt. Erst ein kleiner Teil davon (29 Fahrzeuge) hat einen emissionsfreien Antrieb.


Autor: VHSt


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HBZ · 09/2020

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