Jüdisches Leben
Plakataktion für die Bornplatzsynagoge
Zum Anlass des internationalen Holocaustgedenktags am 27. Januar startete bereits Anfang des Jahres eine Kampagne mit Plakataktion für den Wiederaufbau der 1938 zerstörten Bornplatzsynagoge.
Bereits am 27. November hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags Mittel des Bundes in Höhe von 65 Millionen Euro für den Wiederaufbau gebilligt. Die Entscheidung des Bundestages ist ein wichtiges Signal, das jüdische Leben in Hamburg künftig wieder deutlich sichtbarer und für jede Hamburgerin und jeden Hamburger erfahrbar zu machen.
Bevor dieses Vorhaben realisiert werden kann, stellt sich allerdings eine Vielzahl von Fragen. Diese betreffen unter anderem die architektonische Gestaltung des Neubaus, die räumliche Situation am Josef- Carlebach-Platz und dem daran angrenzenden Allende-Platz - inklusive des sich dort befindlichen denkmalgeschützten ehemaligen Luftschutzbunkers - wie auch die Frage der Nachnutzung der Synagoge in der Hohen Weide. Eine Machbarkeitsstudie - finanziert durch eine Zuwendung des Bundes in Höhe von 600.000 Euro - soll diese Fragen klären und eine zeitnahe Umsetzung der Pläne ermöglichen.
Autor: VHSt
HBZ · 02/2021
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