Hamburgisches Krebsregister
15. Hamburger Krebsdokumentation veröffentlicht
Das Hamburgische Krebsregister (HKR) hat seine aktuelle Krebsdokumentation für die Jahre 2016 bis 2018 vorgelegt.
Demnach wurden im Berichtszeitraum durchschnittlich 10.861 Krebsneuerkrankungen pro Jahr in Hamburg registriert. Die häufigste krebsbedingte Todesursache war Lungenkrebs. Insgesamt ist die krebsbedingte Sterberate bei Männern und Frauen in Hamburg weiter gesunken. Die Daten werden vom HKR im Rahmen seiner systematischen Erfassung von Krebsneuerkrankungen und -sterbefällen in Hamburg mindestens alle drei Jahre veröffentlicht - zur weiteren Verbesserung der onkologischen Versorgungsqualität in der Hansestadt. Die Nutzung der Registerdaten für die klinisch-onkologische Forschung in Hamburg soll dabei künftig in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen am Standort weiter ausgebaut werden.
Dr. Alice Nennecke, Hamburgisches Krebsregister: "Das Hamburgische Krebsregister hatte schon Ende der 1920er-Jahre das Ziel, die Fürsorge für Krebskranke im Stadtgebiet zu verbessern - mit Erfolg. Heute stehen dank sicherer Rechtsgrundlagen, einer systematischen, strukturierten elektronischen Erfassung und vor allem dem Engagement der meldenden Ärztinnen und Ärzte zunehmend vollständige und verlässliche Daten für den Wohn- und Behandlungsort Hamburg zur Verfügung. Medizin bedarf relevanter Daten als Rückspiegel für das Handeln aller Beteiligten im Interesse der Patientinnen und Patienten. Das Hamburgische Krebsregister bildet die Grundlage dafür, das reale Krebsgeschehen in seiner ganzen Vielfalt zu beurteilen, es sorgt für Transparenz und unterstützt kollegiales Lernen. Hamburg als Standort onkologischer Spitzenversorgung und -forschung wird sich über kurz oder lang auch an den Daten des Krebsregisters messen lassen müssen."
Autor: VHSt
HBZ · 05/2021
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