Integration
Verbesserungen beim Familiennachzug gefordert
Wer in Deutschland subsidiären Schutz erhält, dem dürfen unter bestimmten Umständen enge Verwandte folgen.
Dieser Familiennachzug war 2016 ausgesetzt worden und wird seit August 2018 wieder ermöglicht. Er ist allerdings begrenzt auf ein Kontingent von bis zu 1.000 Menschen pro Monat. Zudem gibt es ein kompliziertes Antragsverfahren. Hamburg setzte sich daher auf der 16. Integrationsministerkonferenz mit einem Antrag für Verbesserungen im Verfahren ein. Zudem machte sich Hamburg für Maßnahmen zur nachhaltigen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern aus der EU stark.
Gemeinsam mit dem Bund sollen etwa Fragen der gesundheitlichen Versorgung und Fördermaßnahmen zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit erörtert werden. Auch die Corona-Pandemie und deren gesellschaftliche und soziale Folgen waren Themen. Gemeinsam mit anderen Ländern setzte sich Hamburg für Verbesserungen bei der Kommunikation im Gesundheitswesen ein und engagierte sich dafür, mit gezielten Maßnahmen den Folgen der Pandemie für benachteiligte Bevölkerungsgruppen entgegenzuwirken. Ab Juli übernimmt Hamburg von Bremen den Vorsitz der Konferenz.
Autor: VHSt
HBZ · 06/2021
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