Aus Corona-Mitteln
Senat fördert digitale Teilhabe älterer Menschen
Die Digitalisierung in der Seniorinnen- und Seniorenarbeit steht schon seit Jahren auf der Agenda. Angesichts der fortdauernden Pandemielage zeigt sich, dass der Digitalisierungsprozess dringend beschleunigt werden muss, um Infektionsschutz und Teilhabe sicherzustellen und eine weitere Zunahme von Vereinsamung älterer Menschen zu vermeiden.
In einer Senatsdrucksache wird dazu nun die Entwicklung eines Fonds gefordert, aus dem pandemiebedingte Mehrbedarfe für den Betrieb von Begegnungsstätten und die Stärkung der digitalen Teilhabe von Seniorinnen und Senioren zur Verfügung gestellt werden. Der Fonds soll unter anderem die Beschaffung digitaler Endgeräte, zum Beispiel zur Ausleihe, die Installation von WLAN oder die Durchführung digitaler oder hybrider Veranstaltungen finanzieren.
Außerdem sollen verstärkt niedrigschwellige und kostenlose Schulungen und Hilfsangebote zur Nutzung digitaler Endgeräte und Stärkung digitaler Kompetenz von Seniorinnen und Senioren angeboten werden. Geplant ist außerdem die Ausstattung der Landes- und Bezirks-Senior:innenbeiräte mit digitalen Endgeräten, damit diese ihren gesetzlichen Aufgaben als Interessenvertretung trotz der pandemischen Lage nachkommen können.
Insgesamt sollen zur Finanzierung der beschriebenen Maßnahmen bis zu 700.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.
Autor: VHSt
HBZ · 03/2022
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