VHSt - Hamburgischer Verein für den öffentlichen Dienst
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Systematische Prüfung auf Viren

Mehr Klarheit durch Abwassermonitoring

Die Freie und Hansestadt Hamburg beteiligt sich am einjährigen Pilotprojekt der Bundesregierung zum Monitoring von SARS-CoV-2 im Abwasser, das an insgesamt 20 kommunalen Pilotstandorten durchgeführt wird.

Mehr Klarheit durch Abwassermonitoring
Abwasseruntersuchung, Foto: © BUKEA
Das Projekt wird gemeinschaftlich von der Umweltbehörde, der Gesundheitsbehörde, Hamburg Wasser und dem Institut für Hygiene und Umwelt durchgeführt. Ziel ist es, die Möglichkeiten der Erfassung von Coronaviren über ein Abwassermonitoring zu prüfen und einen gemeinsamen Ansatz für eine bundesweite systematische Überwachung zu entwickeln.

Bereits mehrere Tage, bevor Menschen sich krank fühlen und testen lassen, scheiden sie bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 Viren aus. Mit einem Abwassermonitoring ist es möglich, einen Anstieg der Infektionszahlen oder auch die Ausbreitung neuer Virusvarianten deutlich früher zu erkennen als über die Meldungen positiver Tests. Michael Pollmann, Staatsrat der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, erklärt: "Unsere Abwässer liefern uns quasi in Echtzeit Informationen über die Entwicklung der Pandemie inklusive der Dunkelziffer unerkannter oder nicht über Tests erfasster Infektionen. Dies kann helfen, neue Wellen einzudämmen bzw. zu verhindern, und stärkt somit die präventiven Handlungsoptionen in Pandemiezeiten."

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Autor: VHSt

Fotos: © BUKEA

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HBZ · 04/2022

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