VHSt - Hamburgischer Verein für den öffentlichen Dienst
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Hamburgischer Verein für den öffentlichen Dienst

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Erleichterte Kommunikation

Hamburgs Hafträume werden mit Telefonen ausgestattet

Bald können die Gefangenen in Hamburgs Justizvollzugsanstalten in ihren Hafträumen telefonieren. Bislang war dies nur auf den gemeinsamen Fluren möglich. Das ist eine weitere wichtige Maßnahme zur Resozialisierung der Gefangenen.

Insgesamt sollen Gefangene in 1.995 regulären Hafträumen in fünf Anstalten telefonieren können. Für die Gefangenen werden Telefonkonten eingerichtet. Darauf können Gefangene oder beispielsweise Angehörige Guthaben einzahlen. Um eine missbräuchliche Nutzung der Telefone in den Hafträumen zu verhindern, können die Gefangenen nur von der JVA geprüfte Telefonnummern anrufen. Insgesamt können sie sich bis zu 30 Nummern freischalten lassen. Weitere Einrichtungen sind für alle Gefangenen freigeschaltet, zum Beispiel Konsulate, Behörden, Weiterbildungsinstitute, Institutionen der Entlassungsvorbereitung oder ein Therapiezentrum für Suizidgefährdete.

Darüber hinaus hat die Corona-Pandemie in Hamburg auch den Ausbau der Videobesuche beschleunigt. Um die Belastungen für die Gefangenen abzumildern, wurde in den JVAen Billwerder, Fuhlsbüttel und Hahnöfersand und im Haupthaus der Sozialtherapeutischen Anstalt die Möglichkeit von Videobesuchen eingeführt, in denen Gefangene über Tablets enge Angehörige sehen und sprechen können.


Autor: VHSt


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HBZ · 05/2022

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