Was Hamburgs Verbraucher:innen am meisten nervt
Zu viel Zucker, Mogelpackungen, Werbeanrufe
Zum siebten Mal konnten die Hamburger:innen online am Verbraucherschutz-Pegel teilnehmen und ihre Probleme im Alltag angeben.
Die von der Verbraucherzentrale im Auftrag der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz durchgeführte Onlineumfrage soll Sorgen und Unsicherheiten der Verbraucher:innen, aber auch Missstände und Tricksereien aufdecken. 1.691 Menschen nahmen teil. Abgefragt wurden sechs Themenbereiche: Lebensmittel, Telefon und Internet, Finanzen und Versicherungen, Energie, Urlaub und Reisen und sonstige Probleme. Auf Platz 1 landete der Bereich "Lebensmittel", gefolgt von "Telefon und Internet". In den Top 10 des Gesamtbeschwerderankings sind insgesamt acht Lebensmittelthemen enthalten. Spitzenreiter der Negativliste sind "Zu viel Zucker in Lebensmitteln" und "Versteckte Preiserhöhungen durch veränderte Füllmengen" (sogenannte Mogelpackungen). Auf Platz 3 landete das Wegwerfen von noch verzehrfähigen Lebensmitteln im Supermarkt. Nur zwei Themen in den Top 10 kamen nicht aus dem Lebensmittelbereich: unerwünschte Telefonanrufe (Platz 6) und Ärger über zu hohe Strompreise (Platz 10).
Die Ergebnisse der Umfrage sind online bei der Verbraucherzentrale Hamburg abrufbar. Sie geben wertvolle Einblicke in den Alltag der Verbraucher:innen. Es wird aufgezeigt, wo die Probleme liegen, was die Menschen in der Stadt ärgert und wo sie sich Verbesserungen wünschen. Die Rückmeldungen bieten eine gute Orientierung und sind Anstoß für die Umsetzung politischer Ideen auch auf Bundesebene.
Autor: VHSt
HBZ · 05/2022
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