VHSt - Hamburgischer Verein für den öffentlichen Dienst
Hamburgischer Verein für den öffentlichen Dienst
 
Aktuelle Ausgabe
Titelfoto: © Lichthof Sprinkenhof (c) Wolfgang - stock.adobe.com

Das Mitgliedermagazin

Hamburgische Zeitschrift für den öffentlichen Dienst

 

Mitglied werden

Profitieren Sie von der Mitgliedschaft im VHSt. Einfach ausdrucken und ausgefüllt an uns senden.

 

BESONDERE VERANSTALTUNGEN


 

Top-Themen

Aufgeblättert: Buchtipp

Hamburgs dunkle Abgründe

(c) Sutton Verlag
(c) Sutton Verlag
'Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett', hieß ein 'einfältig-läppisches Lustspiel' (TV Spielfilm) in den frühen 1960er-Jahren.

Dennoch schaffte es der Titel, ein geflügeltes Wort zu werden, das in Anbetracht der Krimiwelle, die seit Jahren durch das hiesige Fernsehen schwappt, bis heute gerne zitiert wird. Noch mehr als bei jedem perfekt inszenierten "Tatort" gruseln sich brave, zivilisationsverwöhnte Bürger aber bei der Lektüre wahrer Kriminalgeschichten. Der Boom von Zeitschriften wie Crime und das TV-Evergreen "Aktenzeichen XY - Ungelöst" geben Kunde davon.

Besonders an die Nerven gehen Erzählungen von Verbrechen, die in der Nachbarschaft verübt wurden. Den Tatort Hamburg hat der frühere Spiegel-Redakteur Manfred Ertel ausgekundschaftet und 33 Verbrechen recherchiert.

Darunter sind bekannte Fälle wie der des Serienmörders Honka oder des Auftragskillers Werner Pinzner, aber auch fast vergessene wie der des von RAF-Terroristen 1971 in Poppenbüttel getöteten Polizisten Norbert Schmid, an den ein Platz in Hummelsbüttel erinnert. Schmidt war das erste Opfer der Roten Armee Fraktion. Auch der "Säurefassmörder" und der "Heidemörder" fehlen nicht.

Ertel hat die Geschichten routiniert aufgeschrieben, dabei aber aufwendig zu recherchierende Verbrechen aus der Zeit vor 1945 weitgehend ausgeklammert. Ausnahmen sind auserzählte Fälle: "Lord von Barmbek", das Verbrechen an den Kindern vom Bullenhuser Damm und die "Engelmacherin" Wiese.

Manfred Ertel: Orte des Verbrechens. Hamburg. 33 wahre Kriminalfälle und ihre Geschichten, Sutton Verlag, Erfurt 2023, 162 Seiten, 22,99 Euro


Autor: Volker Stahl
Fotos: (c) Sutton Verlag

HBZ · 07/2023
 
Weitere Meldungen:

Das Hamburg-Rätsel

Welchen Garten schmückt diese Zypressen-Figur?

Liebe Leserin und lieber Leser, mit unserem Hamburg-Rätsel können Sie testen, wie gut Sie Hamburg kennen....
HBZ · 7/2026
 

Editorial

Eine Ära neigt sich dem Ende entgegen

Liebe Mitglieder des VHSt, liebe Kolleginnen und Kollegen, dieses Editorial fällt mir sehr schwer. Denn es gibt schlechte Nachrichten für die Leserinnen und L...
HBZ · 7/2026
 

Aufgeblättert: Buchtipp

Das ungebaute Hamburg

Es ist eine charmante Idee, die Visionen einer anderen - in diesem Fall: ungebauten - Stadt in einem dickbäuchigen Buch zu bündeln....
HBZ · 4/2026
 

Geschichten aus Hamburgs Geschichte

Erquickendes Elixier

Die Wiener Kaffeehaus-Kultur ist weltberühmt, doch die Hamburger waren schneller....
HBZ · 4/2026
 

Satzung und Ferienwohnungen

Nächste Schritte des Vereins

Während die Mitgliederzahlen des Vereins Hamburgischer Staatsbeamten r. V. weiter sinken und wir uns Tag um Tag dem 150-jährigen Jubiläum nähern, arbeiten wi...
HBZ · 4/2026
 

Lernen am Bildschirm?

Digitalisierung an den Hamburger Schulen

Nicht nur in der Verwaltung schreitet die Digitalisierung immer weiter voran. Auch an den Hamburger Schulen hält sie immer mehr Einzug....
HBZ · 4/2026
 
 
 
 

TOP