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Editorial

Krisen und Übergänge

Dr. Arne Offermanns 1. Vorsitzender des VHSt
Dr. Arne Offermanns 1. Vorsitzender des VHSt
Liebe Mitglieder des VHSt, liebe Kolleginnen und Kollegen, ich hoffe, Sie hatten schöne Feiertage und einen angenehmen Jahreswechsel. Ich gestehe, dass ich mit ambivalenten Gefühlen in das Jahr starte.

Zunächst sind da die schwierigen Verhältnisse in der Welt. Sie scheint von einer Krise zur nächsten zu taumeln, militärische Auseinandersetzungen und Kriege wieder "normal" zu werden und uns näher zu rücken. Auch wirtschaftlich weht ein deutlich rauerer Wind als aus den letzten Jahrzehnten gewohnt. Inwieweit tatsächlich "kein Geld mehr da ist", wie man es hinsichtlich der Lage der öffentlichen Haushalte immer wieder hört, mag zu diskutieren sein. Zumindest die Frage, wo es denn stattdessen sein mag oder welche Prioritäten mit den vorhandenen Mitteln gesetzt werden, sollte erlaubt sein. Denn an Aufgaben für die öffentliche Hand mangelt es weiterhin nicht. Eine davon ist die Vorbereitung auf nächste Krisen, der sich unser Titelbeitrag widmet.

Krisen kennt auch unser Verein. Deren größte ist der anhaltende Mitgliederschwund. Nur noch etwa 600 VHStler finden sich auf unseren Listen, auch attraktive Angebote locken kaum noch Mitglieder an. Wir sind im Übergang in die Zeit nach unserer "Blüte". Umso mehr freue ich mich darüber, dass das Projekt "Vereinsgeschichte" immer mehr an Kontur und Tiefe gewinnt, wie Sie auf den Seiten 6 und 7 feststellen können. Solange wir nicht vergessen, woher wir kommen, werden wir den Weg in die Zukunft finden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und ihren Familien im Namen des Vorstands ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2026!

Herzliche Grüße,
Ihr
Arne Offermanns


Autor: VHSt

HBZ · 01/2026
 
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